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Hebammentätigkeit

Hebammen begleiten Frauen in der Schwangerschaft, unter der Geburt, im Wochenbett bis zum Ende der Stillzeit.

Ab Feststellung der Schwangerschaft kann jede Frau Hebammenhilfe in Anspruch nehmen. Dazu gehört:

  • Schwangerenvorsorge
    Diese kann allein durch die Hebamme erfolgen oder im Wechsel mit Ihrem/Ihrer Gynäkologen/in stattfinden.

  • Hilfe bei Schwangerschafts-Beschwerden
    Schwangerschaftsbeschwerden können sich vielfältig äußern. Wenn Sie unter Schwangerschaftsübelkeit, Rückenschmerzen, vorzeitigen Wehen leiden oder Ängste und Sorgen haben, können Hebammen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  • Beratung
    Themen sind u.a. Ernährung, Babyausstattung, Möglichkeiten der Geburtsvorbereitung, Vorbereitung des Stillens und soziale Hilfen.

In Deutschland besteht im Rahmen des Hebammengesetzes §4 die gesetzliche Hinzuziehungspflicht: Für Ärztinnen und Ärzte gilt, dass sie „verpflichtet sind, dafür Sorge zu tragen, dass bei einer Entbindung immer eine Hebamme hinzugezogen wird.“

  • Hausgeburt
    Bei einem unauffälligen Schwangerschaftsverlauf haben Sie die Möglichkeit in Begleitung einer Hebamme zu Hause zu gebären. Suchen Sie dafür frühzeitig den Kontakt zu einer entsprechenden Hebamme.

  • Geburtshausgeburt
    Ein Geburtshaus ist eine von Hebammen geleitete Einrichtung in der Sie ungestört ebenfalls mit einer 1:1 Betreuung Ihr Kind zur Welt bringen können.

  • Beleggeburt
    Das ist eine von freiberuflichen Hebammen betreute Geburt in einer Klinik. Auch hier steht die 1:1 Betreuung im Vordergrund. Durch die gestiegenen Gebühren für die Berufshaftpflicht-Versicherung für Hebammen wird diese Leistung in Bielefeld und Umgebung seit einigen Jahren leider nicht mehr angeboten.

  • Klinikgeburt
    Hier begleitet Sie das angestellte Hebammenteam der jeweiligen Geburtsklinik.

Als Wochenbett bezeichnet man die ersten acht Wochen nach der Geburt. In dieser aufregenden und sensiblen Zeit kann Ihre Hebamme Sie mit regelmäßigen Hausbesuchen begleiten.

Die häufigsten Themen sind:

  • Pflege und Handling des Kindes

  • Gewichtsentwicklung des Säuglings

  • Nabelheilung

  • Beobachtung der Neugeborenengelbsucht

  • Stillhilfe

  • Kontrolle der Rückbildungsvorgänge

  • Kontrolle von evtl. Geburtsverletzungen

  • Hineinwachsen in die Elternrolle

  • Wochenbettgymnastik

  • Verhütungsberatung

  • Trageberatung

  • u.v.m.

Sie haben Anspruch auf weitere Hebammenkontakte nach dem Wochenbett. Hierbei geht es vor allem um:

  • Hilfe bei Stillproblemen/ Flaschenernährung

  • Hilfe bei Milchstau/ Brustentzündung

  • Beratung zum Abpumpen der Muttermilch

  • Abstillen

  • Beikosteinführung

  • Von der Beikost zum Familientisch

Hebammen bieten eine Vielzahl von Kursen an. Dies können sein:

  • Geburtsvorbereitung

  • Schwangerschafts-Gymnastik

  • Yoga für Schwangere

  • Aquafitness

  • Rückbildungsgymnastik

  • Babymassage

  • u.v.m.

Wenn ein Kind krank oder tot geboren wird oder nach der Geburt verstirbt, brauchen Eltern eine ganz besondere Beratung und Begleitung. In dieser schwierigen Situation können Sie sich an Ihre Hebamme wenden.

Familienhebammen sind Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Kriterien für die Betreuung durch die Familienhebamme können z.B. sein:

  • Minderjährigkeit der Schwangeren

  • Familiäre und/oder altersbedingte Überforderung

  • Mangelnde Sprach- und Sozialsystemkenntnisse aufgrund eines Migrationshintergrunds

Um Kontakt aufzunehmen melden Sie sich bitte bei der Fachstelle für Kinderschutz.

Weitere ausführlichere Informationen zur Arbeitsweise der Hebamme erhalten Sie auf der Seite des deutschen Hebammenverbands unter www.hebammenverband.de